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20 Schritte beim Hausbau – Bauablauf und Meilensteine

Schritte beim Hausbau: Modell

Keller, Erdgeschoss, Obergeschoss, Dach, fertig! Das war meine naive Vorstellung, als ich mit dem Hausbau begonnen habe. Die Reihenfolge ergibt durchaus Sinn. Aber viel mehr als mitleidige Blicke wirst du mit diesem eingeschränkten Weltbild nicht ernten.

Die wichtigsten Schritte beim Hausbau zu kennen, ist elementares Grundwissen für Bauherren. Deshalb schauen wir uns in diesem Artikel den Bauablauf genauer an – von der vagen Idee bis zum Umzug in dein Traumhaus.

In der Übersichtsgrafik kannst du schon erkennen, dass die Schritte beim Hausbau nicht strikt sequenziell ablaufen. Wie bei jedem größeren Projekt wird parallelisiert, wo immer es möglich und sinnvoll ist. Machmal auch, wo es unmöglich und sinnlos ist – nicht selten mit Erfolg. Willkommen in der Realität. Zurück zur Theorie.

Wir betrachten fünf Phasen mit insgesamt 20 Schritten.

Phase I: Orientierung und Suche

Der Wunsch, in den eigenen vier Wänden zu leben, begleitet einen oft über viele Jahre. Und irgendwann kommt dann der entscheidende Auslöser, diesen Wunsch auch in die Tat umsetzen zu wollen: die Mitwohnung wurde mit dem fadenscheinigen Argument Eigenbedarf gekündigt, der lang ersehnte Nachwuchs ist unterwegs, oder der bis dato unbekannte Onkel aus Amerika hat das Zeitliche gesegnet.

Was jetzt? So richtig konkrete Gedanken über’s Bauen hat man sich ja bisher doch nicht gemacht. Zeit, das zu ändern.

Übersicht der Schritte beim Hausbau in Phase I

Schritte beim Hausbau: Phase I

1. Grundsatzentscheidung fällen
2. Finanziellen Rahmen abstecken
3. Wunschliste erstellen
4. Optionen suchen und bewerten

Schritt 1: Grundsatzentscheidung fällen

Natürlich kannst du die Grundsatzentscheidung, ein Haus zu bauen, auch aus dem Bauch heraus treffen. Ich finde, es schadet aber auch nicht, wenn man dazu ein paar Überlegungen mehr anstellt. Immerhin startet man ein Projekt, das einen mehrere Monate in Beschlag nehmen wird, und das einem von Zeit zu Zeit den letzten Nerv rauben kann.

Für eine Hilfestellung beim Treffen der Entscheidung „Haus bauen: Ja oder nein?“ bieten sich die folgenden Artikel auf meinem Blog an:

Du bist bereit, die Herausforderung anzunehmen und dich ins Abenteuer zu stürzen? Dann auf zum nächsten Schritt!

Vielleicht bist du an dieser Stelle aber auch zum Ergebnis gekommen, doch lieber ein gebrauchtes Haus zu kaufen, das du dir live anschauen und in das du direkt einziehen kannst. Das ist natürlich eine Option und verkürzt den Prozess erheblich. Bevor du dich aber von meinem Bauherren-Blog verabschiedest, schau dir bitte noch die Schritte 2 und 3 an, da diese auch für den Erwerb von Bestandsimmobilien relevant sind.

Schritt 2: Finanziellen Rahmen abstecken

Was bringt es, ein Haus zu planen und zu bauen, das man sich nicht leisten kann? Ärger! Nichts als Ärger!

Wenn du meine vorherigen Artikel gelesen hast, gehe ich dir vermutlich langsam auf die Nerven mit meinen Warnungen zum Thema Finanzen. Aber darauf lasse ich es ankommen und wiederhole mich ein weiteres Mal: Man kann beim Hausbau keinen größeren Fehler machen, als sich finanziell zu übernehmen!

An einem Kassensturz und einer realistischen Budget-Planung führt kein Weg vorbei. Für eine solide Baufinanzierung musst du dein freies Eigenkapital, deine monatliche Belastungsgrenze und die daraus resultierende Gesamtkostengrenze kennen. Hier erfährst du, wie’s geht:

Schritt 3: Wunschliste erstellen

Kommen wir zum angenehmen Teil. In diesem Schritt geht es darum, dir ein Bild von deinem individuellen Traumhaus zu machen. Für eine Weile darfst du die Realität ein Stück weit aus den Augen verlieren und deine Vision vom perfekten Haus beschreiben. Denn unabhängig davon, wie viel Haus du dir leisten kannst, brauchst du ein Leitbild, an dem du dich orientieren kannst.

Die Kunst wird dann darin bestehen, mit deinen verfügbaren Mitteln so nah wie möglich an die Idealvorstellung heranzukommen. In den Gesprächen mit deinem Architekten, Bauträger oder Hausanbieter wird dir die Wunschliste eine große Hilfe dabei sein, dein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

Hier geht’s zum Artikel, der dich beim Erstellen deiner Wunschliste unterstützt:

Schritt 4: Optionen suchen und bewerten

Nachdem du jetzt eine Vorstellung davon entwickelt hast, was dir wichtig ist, kannst du dich auf die Suche begeben. Am besten gehst du davon aus, dass du die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen finden musst. Wichtig ist es, am Ball zu bleiben und nicht aufzugeben!

Die Suche eingrenzen

Als ersten Schritt empfehle ich dir, die für dich in Frage kommenden Modelle beim Hausbau einzugrenzen:

Je nachdem, wie flexibel du bist, wirst du mehr oder weniger Auswahl an interessanten Grundstücken und Neubauprojekten haben.

Die Suche starten

Für die eigentliche Suche gibt es zahlreiche Kanäle: An lokale Immobilienmakler und Online-Immobilienportale wie Immowelt* denkt man wahrscheinlich zuerst. Aber auch das persönliche Netzwerk von Familie, Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen sollte man auf keinen Fall unterschätzen. Empfehlenswert ist es auch, sich bei der Stadt oder Gemeinde über geplante Neubaugebiete zu informieren.

Die Suchergebnisse bewerten

In den vorherigen Schritten haben wir bereits einige Grundlagen gelegt, die du bei der Bewertung von Suchergebnissen heranziehen kannst:

  • In Schritt 2 hast du deinen finanziellen Rahmen abgesteckt. Du weißt also grob, wie viel du dir leisten kannst. Wenn du nur ein Grundstück kaufst, musst du natürlich hochrechnen, wie die Gesamtkosten des Bauprojekts ausfallen werden. Du kannst dich dabei am Artikel Was kostet es, ein Haus zu bauen? orientieren.

  • In Schritt 3 hast du deine individuelle Wunschliste erstellt. Daran kannst du die Suchergebnisse messen. Wenn du zu viele Abstriche machen müsstest, solltest du vielleicht besser weitersuchen.

Unabhängig davon, ob du nur einen Bauplatz suchst oder ein Gesamtpaket vom Bauträger kaufen möchtest, ist die Qualität des Grundstücks von zentraler Bedeutung. Ich habe deshalb einen umfangreichen Artikel geschrieben, in dem die wichtigsten Aspekte erläutert werden:

Eine Auswahl treffen

Auch wenn es schwer fällt, irgendwann wirst du dich entscheiden müssen. Und die Entscheidung kann dir niemand abnehmen. Danach gilt es, nach vorne zu blicken und das Bauprojekt voranzutreiben. Es führt zu nichts, wenn du dir wieder und wieder überlegst, ob eine andere Entscheidung nicht sinnvoller gewesen wäre.

Phase II: Baufinanzierung und Kaufvertrag

Du hast dein Wunschgrundstück oder das Neubauprojekt deiner Träume endlich gefunden und willst Nägel mit Köpfen machen? Dann wird es jetzt beliebig kompliziert. Wie eigentlich immer, wenn es um’s liebe Geld und um Verträge geht.

Übersicht der Schritte beim Hausbau in Phase II

Schritte beim Hausbau: Phase II

5. Die Baufinanzierung
6. Der Kaufvertrag

Schritt 5: Die Baufinanzierung

Mit einer unbedarften Sicht auf die Dinge könnte man sich folgende Vorgehensweise überlegen: Zuerst bringe ich die Finanzierung unter Dach und Fach. Nach Geldeingang auf meinem Konto erwerbe ich das Grundstück und beauftrage einen Architekten mit der Planung. Danach wird gebaut. Alternativ kaufe ich ein bereits vorab geplantes Komplettpaket vom Bauträger.

Das funktioniert leider nur bedingt. Der Teufel steckt wie immer im Detail. Um der Komplexität gerecht zu werden, betrachten wir im folgenden Artikel mehrere Szenarien, die in der Praxis unterschiedlich gehandhabt werden:

Schritt 6: Der Kaufvertrag

Wenn deine Finanzierung steht, wird es zum Glück wieder etwas strukturierter in unserem Schritt-für-Schritt-Plan. Du kannst dich jetzt voll und ganz darauf konzentrieren, deine Veträge unter Dach und Fach zu bringen:

  • Den Grundstückskaufvertrag, falls du deinen Bauplatz unabhängig vom darauf zu errichtenden Haus kaufst.

  • Alternativ: Den Bauträgervertrag, falls du Grundstück und Neubau im Gesamtpaket aus einer Hand erwirbst.

Im Bauherrenmodell kommen im weiteren Verlauf zusätzliche Vertragsverhandlungen auf dich zu. Da die Bauleistungen kein Bestandteil des Grundstückskaufvertrags sind, müssen hierfür separate Bauverträge mit den jeweiligen Baufirmen und Handwerksbetrieben geschlossen werden.

Weitere Informationen rund um das Thema Verträge findest du hier:

Phase III: Planung und Baugenehmigung

Auf irgendeine Art und Weise ist man als Bauherr immer am Planen. Eigentlich müsste sich diese Phase also von Anfang bis Ende des Projekts erstrecken. Aber damit wird unser Bauablaufplan nicht übersichtlicher. Und ein Großteil der planerischen Aktivitäten findet in der Tat zwischen Finanzierung und Baubeginn statt – mit Überlappungen in beide Richtungen.

Übersicht der Schritte beim Hausbau in Phase III

Schritte beim Hausbau: Phase III

7. Genehmigungs- und Ausführungsplanung
8. Warten auf die Baugenehmigung

Schritt 7: Genehmigungs- und Ausführungsplanung

Beim Kauf vom Bauträger hält sich deine Beteiligung am Planungsprozess ziemlich in Grenzen. Abgesehen von eventuellen Anpassungen an bereits bestehenden Bauplänen, der Besprechung von Sonderwünschen und terminlichen Abstimmungen, gibt es nicht sehr viel zu tun.

Überschaubar ist der Planungsaufwand auch dann, wenn du ein Haus von der Stange kaufst. Analog zum Bauträgermodell startest du mit vorgefertigten Plänen, hast aber in der Regel einen etwas größeren Spielraum bei der individuellen Gestaltung. Auf Anbieterseite hast du dafür einen Architekten als Ansprechpartner, und meist ist ein bestimmtes Kontingent an Planungsleistungen pauschal im angebotenen Preis enthalten.

Die größte Flexibilität hast du als Bauherr dann, wenn du ein individuelles Haus zusammen mit einem Architekten planst. Ausgehend von deiner Wunschliste, deinem Budget und deinem Grundstück wird ein guter Architekt ein Haus planen, in dem du dich rundum wohlfühlen wirst. Das ist seine primäre Aufgabe (darüber hinaus unterstützt er dich bei Bedarf aber auch während der Bauphase).

Deine Hauptaufgabe ist es, aktiv mitzuarbeiten und deine Anforderungen klar und deutlich zu formulieren. Dazu gehört es natürlich auch, eventuelle Einwände rechtzeitig zu kommunizieren.

Genehmigungsplanung

Egal, auf welchem Weg die Planung für dein Haus zustande kommt, muss das Bauvorhaben vor Baubeginn von der zuständigen Baubehörde genehmigt werden. Dazu muss eine vorlageberechtigte Person einen Bauantrag einreichen. In der Regel ist das der Architekt deines Bauträgers oder Hausanbieters, oder eben der von dir mit der individuellen Planung beauftragte Architekt. Ja nachdem, welche Unterlagen im konkreten Fall eingereicht werden müssen, arbeitet der Architekt mit weiteren Planern zusammen. Insbesondere der Statiker spielt hierbei eine tragende Rolle. Dein schönes neues Haus soll ja nicht im Erdboden versinken oder wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen.

Und so kann das Ergebnis der Planung aussehen, wenn der Bauantrag eingereicht wird:

Beispiel für Genehmigungspläne

Ausführungsplanung

Weitere Planungsaktivitäten in diesem Schritt befassen sich mit der Bauphase, die direkt nach Erteilung der Baugenehmigung beginnen kann. Dazu gehört unter anderem die Detailplanung der verschiedenen Installationen (Elektro, Sanitär, Heizung, etc.) und die Erstellung der Ausschreibungsunterlagen für die einzelnen Gewerke. Der Bauzeitenplan kann vorbereitet werden und konkrete Gespräche mit Baupartnern können stattfinden, wobei immer davon auszugehen ist, dass es bei der Baugenehmigung zu Verzögerung und/oder Problemem kommen kann.

Planungskompetenz für Bauherren

Alles, was in der Planung nicht ausreichend berücksichtigt wird oder schiefgeht, kann in der Ausführungsphase zu ungeplanten Verzögerungen und signifikanten Mehrkosten führen. Auf beides kannst du verzichten. Es schadet deshalb sicher nicht, wenn du den Planungsprozess im Detail verstehst:

  • Planungskompetenz für Bauherren (coming soon)

Schritt 8: Warten auf die Baugenehmigung

Wer mich kennt, weiß: Warten ist nicht mein Spezialgebiet. Genauer gesagt: Ich hasse es. Und die fünf Monate, die es bei uns von der Anpassung der Baupläne des Bauträgers bis zur Erteilung der Baugenehmigung gedauert hat, haben daran nichts geändert. Im Gegenteil.

Aber genug gejammert. Jetzt heißt es: warten, warten, und nochmal warten.

Wenn Langeweile aufkommt, kannst du dich so langsam schon mal auf die nächste Phase vobereiten. Oder ein gutes Buch lesen:

  • Buch-Empfehlungen (coming soon)

Phase IV: Bauphase

Du hast nicht mehr damit gerechnet, aber die Baugenehmigung ist endlich doch noch eingetroffen? Dann mach einen Luftsprung! Aber pass auf, dass du dich dabei nicht verletzt. Sonst gibt es direkt die erste durch den Bauherrn verursachte Verzögerung.

Bestimmt interessierst du dich jetzt dafür, wie der weitere Ablauf aussieht. Ich möchte dir deshalb anhand unseres eigenen Massivhaus-Bauprojekts vorstellen, in welcher Reihenfolge die einzelnen Schritte von unserem Bauträger umgesetzt wurden. Auch wenn der grobe Fahrplan feststeht, kann es bei der detaillierten Abfolge natürlich Unterschiede geben. Bitte berücksichtige das, falls du das Beispiel als Grundlage für deine eigene Planung verwenden möchtest.

Übersicht der Schritte beim Hausbau in Phase IV

Schritte beim Hausbau: Phase IV

9. Vorbereitungen, Baugrube, Bodenplatte
10. Rohbau, Dach
11. Hausanschlüsse #1, Installationen #1, Fenster
12. Innenputz, Trockenbau
13. Installationen #2, Fußbodenaufbau
14. Haustür, Bautrocknung
15. Hausanschlüsse #2, Installationen #3
16. Fliesen, Innentüren, Malerarbeiten
17. Installationen #4, Küche, Möbel

Schritt 9: Vorbereitungen, Baugrube, Bodenplatte

Gesamtdauer: ca. 3 Wochen

Die Vermesserpflöcke sind gesetzt.

Der Vermesser hat die Eckpunkte der Baugrube mit Holzpflöcken markiert.

Eine Bodenprobe wurde entnommen.

Für das Baugrundgutachten wurde eine Bodenprobe entnommen.

Der Bagger ist jetzt auch da.

Der Bagger geht in Startposition, um die Baugrube auszuheben.

Der erste Graben ist gebaggert.

Hier siehst du den Sinn und Zweck der Vermesserpflöcke.

Die Tiefe der Baugrube wird gemessen.

Und bloß nicht zu tief baggern, sonst kommt am Ende noch Öl.

Die Baugrube ist fertig.

Kaum angefangen, schon ist die Baugrube fertig ausgebaggert.

Schotter und Einschalung markeiren das Fundament.

Wir beginnen mit dem Fundament: Verdichteter Schotter, Einschalung.

Das Betonieren der Bodenplatte wird vorbereitet.

Dann PE-Folie und Bewehrungseisen. (Nicht im Bild zu sehen: der Ringerder)

Die Bodenplatte wurde betoniert.

Die betonierte Bodenplatte sollte man schön langsam trocknen lassen.

Schritt 10: Rohbau, Dach

Gesamtdauer: ca. 16 Wochen

Die Kelleraußenwände werden betoniert.

Erster Schritt: Kelleraußenwände einschalen und betonieren.

Keller ohne Decke

Die Innenwände sind jetzt auch gemauert.

Die Deckenelemente für die Kellerdecke werden positioniert.

Die Fertigelemente für die Kellerdecke werden verlegt.

Die Leerrohre für Stromkabel wurden verlegt.

Und die Leerrohre für die Elektroinstallation nicht vergessen!

Die Leerrohre verlaufen auf der Kellerdecke.

Die Leerrohre verlaufen über die Deckenelemente.

Die Kellerdecke wurde betoniert.

Und so sieht die fertig betonierte Kellerdecke dann aus.

Die Kellerisolierung ist jetzt auch erledigt.

Die Abdichtung der Kelleraußenwände ist sehr wichtig!

Die Dämmung der Kellerwände wird angebracht.

Auch sehr wichtig sind die Dämmung und die Mauerschutz-Noppenbahn.

Die Erde wurde beigefüllt und verdichtet.

Abschließend wird wieder Erde beigefüllt und danach verdichtet.

Erdgeschoss

Das Erdgeschoss wird gemauert.

Das Erdgeschoss wird gemauert.

Hier sieht man die verschiedenen Steinsorten.

Verschiedene Steine müssen es sein, sagt der Statiker.

Die Kellertreppe ist mittlerweile auch fertig.

Eine Treppe in den Keller gibt es auch schon.

Die Deckenelemente für die EG-Decke liegen.

Deckenelemente mit integrierten Dosen für die Beleuchtung.

Die Erdgeschossdecke wird betoniert.

Déjà-vu: Betonieren der Erdgeschossdecke.

Ein Schöck Isokorb trägt den Balkon.

Und das soll später mal den Balkon tragen?! Schöck Isokorb

Ober-/Dachgeschoss

Das Obergeschoss wird gemauert.

Weiter geht’s mit dem Ober-/Dachgeschoss.

Ein Ringanker verteilt die Last.

Außenwand mit Ringanker aus Beton. Gut für die Lastverteilung.

Die Treppe ins OG wurde frisch betoniert.

Natürlich braucht man auch eine Treppe ins Obergeschoss.

Dachstuhl und Dacheindeckung

Die Dachbalken werden gestrichen.

Konzentration beim Streichen der Dachbalken.

Der Dachstuhl wird gezimmert.

Kein Job für mich. Zu hoch.

Die ersten Pfetten und Sparren sind zu sehen.

Kaum zu glauben, dass das hält.

Die Fom des Dachstuhls ist erkennbar.

So langsam erkennt man, dass es ein Dach wird.

Die Sichtschalung wird auf die Sparren genagelt.

Sichtschalung (Holzbretter auf Dachsparren nageln).

So sieht der Dachstuhl von innen aus.

Sichtdachstuhl von innen (mit Öffnung für Dachflächenfenster).

Der Spitzboden ist nicht sehr hoch.

Spitzboden. Lagerfläche für Dinge, die man nie mehr braucht.

Die Aufsparrendämmung liegt auf der Sichtschalung.

Hier siehst du die Aufsparrendämmung.

Die Dachlattenkonstruktion für die Ziegel ist fertig.

Dachlatten für die Befestigung der Dachziegel.

Die ersten Regenrohre wurden befestigt.

Regenrohre. Falls es mal regnen sollte.

Die Dachziegel werden auf den Dachlatten befestigt.

Dacheindeckung mit Flachziegeln.

Das Dach ist bis auf ein paar Kleinigkeiten fertiggestellt.

Fast fertig, das neue Dach.

Schritt 11: Hausanschlüsse #1, Installationen #1, Fenster

Gesamtdauer: ca. 4 Wochen

Der Anschluss an die Kanalisation wird vorbereitet.

Anschluss an die Kanalisation.

Unser Strommast steht auf dem Spitzboden.

Der Strom kommt bei uns über’s Dach.

Die Dachflächenfenster sind jetzt auch eingebaut.

Die Dachfenster wurden eingebaut.

Die Satellitenschüssel sitzt auf dem kleinen Giebel.

Sogar die Satellitenschüssel ist schon montiert.

Die ersten Unterputzdosen sitzen in der Wand.

Schlitze und Unterputzdosen in den Wänden für die Elektrik.

Die Wasserleitungen sind gedämmt.

Wasserrohre und Unterputzarmatur für das baldige Duschvergnügen.

Eine Palette mit Fenstern ist angekommen.

Die Fenster sind angeliefert worden.

Die beiden Eckfenster-Elemente sind jetzt eingebaut.

Kaum angekommen, schon eingebaut. Inklusive Rollläden.

So sieht das Haus nach dem Fenstereinbau aus.

Sieht doch schon gleich ganz anders aus, oder nicht?

Schritt 12: Innenputz, Trockenbau

Gesamtdauer: ca. 3 Wochen

Die Innenfensterbänke sollten vor dem Innenputz gesetzt werden.

Ein guter Zeitpunkt für den Einbau der Innenfensterbänke.

Eine Wand wurde für den Innenputz vorbereitet.

Die Vorbereitungen für den Innenputz sind abgeschlossen.

Der Innenputz wird maschinell aufgesprüht.

Zuerst die Wand mit ordentlich viel Putz einsprühen …

Der Innenputz wird manuell glatt gezogen.

… anschließend schön glatt ziehen.

Unser Innenputz hat die Qaulitätsstufe Q3.

Ergebnis: Eine große Sauerei, aber schöne glatte Wände (Qualität Q3).

Die Ankleide wird über eine Trockenbauwand abgetrennt.

Und danach noch ein bisschen Trockenbau für die Ankleide.

Schritt 13: Installationen #2, Fußbodenaufbau

Gesamtdauer: ca. 3 Wochen

Der Kabelsalat sieht sehr chaotisch aus.

Der Elektriker sagt, das gehört so.

Unterverteiler und Wäscheschacht im Obergeschoss sind mit dem Keller verbunden.

Unterverteiler und Wäscheabwurfschacht.

Die Unterkonstruktion der Vorwandinstallation wird gebaut.

Ausbaustufe 1 der Vorwandinstallation.

Die Vorwandinstallation ist jetzt verkleidet.

Ausbaustufe 2 der Vorwandinstallation.

Wasser- und Lüftungsrohre verlaufen über die Rohdecke.

Neu dazugekommen: die grauen Lüftungsrohre.

Der Bodenaufbau besteht aus mehreren Schichten.

Gleich verschwindet alles unter der Fußbodenheizung.

Die Heizungsrohre verlaufen in Schleifen.

Die Heizungsrohre bahnen sich ihren Weg …

Im Heizkreisverteiler kommen die Heizungsrohre dann an.

… zum Heizkreisverteiler.

Der Estrich fließt aus einem Schlauch auf die Heizungsrohre.

Auch die Heizungsrohre verschwinden wieder: und zwar im Estrich.

Eine Höhenmarkierung hilft beim Estrichlegen.

Der Estrich muss eine festgelegte Höhe erreichen.

Im Estrich sind Dehnfugen vorgesehen.

Schnell begehbar, aber noch lange nicht trocken!

Den Estrich muss man nach ein paar Tagen abschleifen.

Der Estrich wird nach ein paar Tagen abgeschliffen (oder abgeschleift?).

Schritt 14: Haustür, Bautrocknung

Gesamtdauer: ca. 1 Tag (die Trocknung hat 4 Wochen gedauert und sehr, sehr, sehr viel Strom verbraucht)

Man sieht die Haustür von außen und innen.

Jetzt darf dann auch die Haustür rein.

Die Geräte für die Bautrocknung stehen bereit.

Alles dicht. Estrich nass. Volle Fahrt voraus für die Bautrocknung!

Der Innenputz trocknet langsam vor sich hin.

An den Wänden sieht man die Wirkung zuerst.

Schritt 15: Hausanschlüsse #2, Installationen #3

Gesamtdauer: ca. 4 Wochen

Eine Kernbohrung wird vorbereitet.

Hier entstehen zwei Kernbohrungen für den Hausanschluss.

Der Kanal wird ins Haus geführt.

Jetzt wird der Kanal mit dem Haus verbunden.

Wasser- und Telefonleitungen verlaufen durch den Boden zur Straße.

Die Wasser- und Telefonleitungen müssen bis zur Straße verlegt werden.

Im Hausanschlussraum verlaufen die Kanalrohre auf dem Putz.

Und so sieht es dann im Hausanschlussraum aus.

Der Anschluss an die Wasserversorgung wird erledigt.

An der Straße wird die Wasserleitung ans Wassernetz angeschlossen.

Nach dem Wasser-Anschluss kommt der Telekom-Anschluss.

Direkt danach gibt es Telefon und Internet. Yippie!!

Der Nassbereich wird abgedichtet.

Unterdessen im Badezimmer: Abdichtarbeiten.

Die Duschwanne und die Hälfte der Wandfliesen sind fertig.

Gefolgt von Wandfliesen und Wanne für die bodengleiche Dusche.

Die Stromzähler sitzen im Hauptverteiler.

Im Hauptverteiler sind mittlerweile die Stromzähler eingebaut worden.

Die erste Deckenleuchte brennt.

Es werde Licht! Die ersten Steckdosen sitzen. Wir haben endlich Strom!!

Lüftungsanlage (KWL) und Heizung sind an der Kellerwand befestigt.

Lüftungsanlage (KWL) und Heizung sind bereit, ihren Dienst zu leisten.

Der Wassertank steht. Ein Handwaschbecken gibt es im Keller auch.

Für Warmwasser ist auch gesorgt, z.B. am Becken im Hauswirtschaftsraum.

Schritt 16: Fliesen, Innentüren, Malerarbeiten

Gesamtdauer: ca. 3 Wochen

Mit einer CM-Messung wird die Estrichtrocknung überprüft.

Die Belegreife des Bodens wird geprüft (Estrich CM-Messung).

Die ersten Bodenfliesen sind verlegt worden.

Nach langer Wartezeit kann endlich gefliest werden.

Ein fertiger Raum mit Fliesen und gestrichenen Wänden.

Fertig: Boden gefliest, Wände weiß gestrichen.

Ich säge die Sockelleisten.

Schalter und Steckdosen sind montiert. Weiter mit den Sockelleisten.

Die Sockelleisten sind an der Wand befestigt.

Und da sind sie auch schon. Besser als Sockelfliesen, finde ich.

Die Innentüren werden eingebaut.

Parallel wurden die Innentüren eingebaut.

Schritt 17: Installationen #4, Küche, Möbel

Gesamtdauer: ca. 1 Woche

Waschtisch und Toilette hängen an der Vorwand im Hauptbad.

Die Endinstallation im Badezimmer macht Fortschritte.

Ein Lowboard wurde geliefert.

Das erste neue Möbelstück wurde geliefert.

Die Einbauküche wird aufgebaut.

Vor dem Einzug sollte auch die Küche kommen. Hier ist sie.

Die Granit-Arbeitsplatte wird auf die Insel gelegt.

Ich liebe diese Arbeitsplatte aus Granit.

Im Netzwerkschrank kommen Patch Panel und Switch unter.

Ohne diesen Netzwerkschrank gäbe es mein Blog nur als Buch.

Die Mülltonnen stehen an der Straße.

Zum Glück sind auch die Mülltonnen rechtzeitig eingetroffen.

Phase V: Fertigstellung und Projektabschluss

Übersicht der Schritte beim Hausbau in Phase V

Schritte beim Hausbau: Phase V

18. Umzug
19. Außenputz, Außenbereich
20. Nachwehen, Projektabschluss

Schritt 18: Umzug

Gesamtdauer: ca. 1 Woche

Die Grundreinigung ist in vollem Gange.

Ein zweifelhaftes Vergnügen: die Grundreinigung.

Die Umzugskartons sind gepackt.

Jetzt ist es soweit: Raus aus der Wohnung, rein ins neue Haus!

Nach dem Umzug herrscht Chaos.

Natürlich fehlen noch Möbel. Ergebnis: unkreatives Chaos.

Schritt 19: Außenputz, Außenbereich

Gesamtdauer: ca. 8 Wochen (mit viel Stillstand)

Ein Kellerlichtschacht wurde an die Außenwand geschraubt.

Derweil im Außenbereich: Lichtschächte für die Kellerfenster.

Der Sockelputz wird angebracht.

Mit dem Sockelputz beginnt der Außenputz.

Das Balkongeländer wurde geliefert und befestigt.

Das Balkongeländer hatten wir fast schon wieder vergessen.

Die Vorbereitungen für den Außenputz sind abgeschlossen.

Ähnlich wie beim Innenputz: Vorbereitungen für den Außenputz.

Der Scheibenputz wird geglättet.

Der Außenputz ist bei uns ein sogenannter Scheibenputz.

Das Haus ist komplett verputzt und gestrichen.

Das Haus ist verputzt und angestrichen. Fertig! 😀

Die Pflastersteine werden verlegt.

Im Außenbereich wird gepflastert.

Die Balkonplatten werden verlegt.

Und auf dem Balkon werden noch die Keramikplatten verlegt.

In das Podest der Eingangstreppe wurde eine Fußmatte integriert.

Eine versenkte Außenfußmatte ist sehr zu empfehlen. (ACO Self Vario Fußmatte 75x50* + Bodenwanne*)

Schritt 20: Nachwehen, Projektabschluss

In Summe hat es dann von Anfang bis Ende doch knapp eineinhalb Jahre gedauert. Aber das Warten hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Im Badezimmer sind Korrekturen erforderlich.

Die Wasserleitungen wurden vertauscht. Einmal neu, bitte!

Unser Haus ist fast fertig.

Rasen kann man das beim besten Willen noch nicht nennen.

Unser Haus ist fast fertig.

Was lange währt: Das Projekt Hausbau nähert sich dem Ende. 😁

Wohlfühlen!

Nachdem du alle Schritte beim Hausbau erfolgreich absolviert hast, kommt spätestens jetzt die große Belohnung: Wohnen und Wohlfühlen im eigenen, neuen Haus!

Ich wünsche dir, dass du diesen Punkt ohne bleibende Schäden erreichen wirst, und dass du mit deiner Familie genießen kannst, was im Laufe der Monate entstehen wird. Und wenn mal was schiefgeht: Das passiert anderen Bauherren genauso, du bist also nicht allein. Und das ist doch gut zu wissen, oder nicht?

Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit!

Hat dir der Artikel weitergeholfen? Hast du Fragen oder Anregungen? Dann schreib doch bitte einen kurzen Kommentar zu diesem Beitrag. Das Formular dafür findest du am Ender der Seite. Ich freue mich über jede Rückmeldung.

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